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Die Bahn in Neu-Ulm und Ulm: Fragen über Fragen

Übrigens … wir, die FWG Neu-Ulm, haben einige offene Fragen im Zusammenhang mit dem geplanten Umbau des Ulmer Hauptbahnhof.

Aus der Presse ist zu entnehmen, dass die Deutsche Bahn im Januar 2026 die Weichen auf digitale Steuerung umstellt und den Bahnhof Ulm dafür komplett sperrt.

Wir fragen uns, ob dabei auch an den Streckenabschnitt der Illertalbahn bis Senden gedacht wurde. Die wiederkehrenden Streckenstillegungen mit Schienenersatzverkehr aufgrund von Personalausfällen am manuellen Stellwerk in Gerlenhofen sind für viele Berufspendlerinnen und -pendler sowie für die Unternehmen eine enorme Belastung. Zugleich könnten sich durch eine digitale Umstellung die Wartezeiten an den Schranken deutlich verringern.

Sollte die Bahn diesen Abschnitt bisher nicht berücksichtigt haben, fragen wir uns, ob dies im Zuge der beantragten zeitlichen Verschiebung durch die Stadt Ulm noch realisiert werden könnte. Wenn nicht, interessiert uns, wann die Bahn plant, die Illertalbahn auf die neue digitale Weichensteuerung umzustellen.

Darüber hinaus stellen wir uns die Frage, wer für die Wartung der Aufzüge am Haltepunkt in Neu-Ulm zuständig ist. Gibt es einen Wartungsvertrag mit einer Firma, und wenn ja: welche Reaktions- bzw. Wartungszeiten wurden vertraglich vereinbart (innerhalb von Stunden oder Tagen)? Die Ausfälle der Aufzüge sind sehr häufig und aus unserer Sicht für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung sowie für Reisende mit Fahrrädern nicht hinnehmbar.

Wir fragen uns zudem, ob eine Lösung vorgesehen werden könnte, die Aufzüge am Bahnhof Ulm und Neu-Ulm gemeinsam in einem Wartungsvertrag abzudecken.